Anna Götenstedt LDP

In der Politik gibt es zu wenige KMU-Vertreter*innen, obwohl sieben von zehn Arbeitsplätzen und noch mehr Ausbildungsstellen in kleinen und mittleren Betrieben sind. Das Gastgewerbe und Handwerk sind praktisch nicht vertreten. Kein Wunder, ist die Politik manchmal weltfremd! Es braucht wieder mehr Leute aus der Praxis.

Leider haben nur wenige Unternehmer heute noch Zeit, sich politisch zu engagieren. Zwar ist es verständlich, dass die geschäftlichen Probleme bei den meisten Priorität haben, aber wenn alle so denken, kommt es nicht gut heraus.

Es ist wichtig, unseren grossen Unternehmen Sorge zu tragen. Es ist aber dringend, etwas für die Kleinen zu tun. Wir müssen die Bürokratie auf ein vernünftiges Mass zurückfahren. Weniger Staat mit Regulierungen und Bürokratischen Aufwand, damit mehr übrig bleibt für die viele Menschen, auch im Gastgewerbe, die auf diverse Leistungen angewiesen sind. Der ständig wachsende Staatsapparat mit immer mehr Mitarbeiter kostet sehr viel – Geld das besser eingesetzt werden kann. Um den wachsenden Sozialstaat zu finanzieren, brauchen wir eine gute Wirtschaftspolitik. Nur wenn die Unternehmen gute Rahmenbedingungen haben, können sie den hohen Aufwand schultern.

Kand.-Nr. 03.12

Persönlich

  • Pächterin Restauration zur Harmonie
  • Vorstandsmitglied Wirteverband Basel-Stadt
  • Schulrätin Lysbychel

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